Worum es mir geht
Ein neues Verständnis von der Zukunft auf unseren Tellern
Kaum ein Bereich unseres Lebens verändert sich gerade so grundlegend wie der, der uns am nächsten ist: unser Essen.
Algorithmen empfehlen, was wir kochen. Künstliche Intelligenz entscheidet mit, was in Regalen und auf Feldern passiert. Gleichzeitig zwingt uns der ökologische Wandel, neu zu denken, was wir anbauen, wie wir produzieren und was wir morgen noch essen können. Dieser doppelte Kulturwandel verändert, wie wir einkaufen, kochen, genießen und übers Essen sprechen. Dazu gehört auch eine neue Sehnsucht nach Herkunft, Handwerk und echten Geschmackserlebnissen.
Zwischen diesen Welten liegen für mich die spannendsten Fragen unserer Zeit: Wer bestimmt, was morgen als gutes Essen gilt? Wer trägt Verantwortung, wenn Algorithmen über Ernte, Regal und Teller entscheiden? Und wie gestalten wir die Lebensmittelwelt von morgen, die fair, nachhaltig und vor allem genussvoll bleibt?
Wer diese Fragen beantworten will, muss drei Welten verstehen: Technologie, Ökologie und Esskultur. Ich habe in den letzen zwei Jahrzehnten gelernt die Sprache der der Bäuerin, der Entwicklerin aber auch des Metzgers zu sprechen.
Genau an diesen Schnittstellen arbeite ich heute, denn ich bin überzeugt, die besten Ideen entstehen nicht nur in der Mitte des Systems, sondern an seinen Rändern. Dort, wo Landwirtschaft auf Datenwelten trifft, Handwerk auf Start-ups, Esskultur auf gesellschaftlichen Wandel.
Ich suche keine bequemen Antworten. Ich glaube an Interdisziplinarität, an die Kraft unerwarteter Verbindungen und daran, dass Kreativität der unterschätzte Rohstoff der Transformation ist.
In diesem Umfeld baue ich tragfähige Brücken in eine genießbare Zukunft, von der Produktion zum Konsum, vom Acker bis zum Algorithmus.
